QuickScript .NET-Variablen
- Last UpdatedApr 24, 2026
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Deklarieren Sie die QuickScript .NET-Variablen bevor sie in QuickScript .NET-Skripten verwendet werden können. Variablen können sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite von Zuweisungen und Anweisungen verwendet werden.
Lokale Variablen und Attribute können im gleichen Skript zusammen verwendet werden. Innerhalb des Skript-Body deklarierte Variablen verlieren nach der Ausführung des Skripts ihren Wert. Auf solche in einem Skript-Body kann nicht von anderen Skripten zugegriffen werden.
Im Bereich Declarations deklarierte Variablen behalten ihren Wert über die gesamte Lebensdauer des Objekts, mit dem das Skript assoziiert ist.
Deklarieren Sie jede Variable im Skript mit einer eigenen DIM-Anweisung, die durch einen Strichpunkt abgeschlossen ist. Tragen Sie DIM-Anweisungen im Bereich Declarations der Registerkarte Skript ein. Die Syntax der DIM-Anweisung lautet wie folgt:
DIM <Variablenname> [ ( <Obergrenze>
[, <Obergrenze >[, < Obergrenze >]] ) ]
[ AS <Datentyp> ];
mit:
|
DIM |
Benötigtes Schlüsselwort. |
|
<Variablenname> |
Name, der mit einem Buchstaben (A–Z oder a–z) beginnt und dessen restliche Zeichen eine Kombination von Buchstaben (A–Z oder a–z), Ziffern (0–9) und Unterstrichen (_) sein können. Der Variablenname darf maximal 255 Unicode-Zeichen lang sein. |
|
<Obergrenze> |
Verweis auf die Obergrenze (eine Zahl zwischen 1 und 2.147.483.647, inklusive) einer Array-Dimension. Drei Dimensionen werden unterstützt in einer DIM-Anweisung, von denen jede in der Syntax-Struktur verschachtelt ist. Nachdem die Obergrenze angegeben wurde, wird die nach der Deklaration fixiert. Eine Anweisung ähnlich ReDim von Visual Basic wird nicht unterstützt. Die Untergrenze jeder Array-Dimension ist immer 1. |
|
AS |
Optionales Schlüsselwort zur Deklaration des Datentyps der Variable. |
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<Datentyp> |
Einer der 11 folgenden Datentypen: Boolean, Discrete, Integer, ElapsedTime, Float,
Real, Double, String, Message, Time oder Object. |
Anders als Attributnamen dürfen Variablennamen keine Punkte enthalten. Bei Variablennamen und Datentypen wird nicht nach Groß-/Kleinschreibung unterschieden. Wenn eine Variable denselben Namen hat wie ein anderes Element im Skript (beispielsweise Attributname, Alias oder Objektname), hat die Variable immer den Vorrang. Wenn der Variablenname gleich einem Alias-Namen ist, erscheint eine Warnmeldung wenn das Skript validiert wird, um anzuzeigen, dass der Alias ignoriert wird.
Die Syntax für die Angabe des gesamten Array ist „[ ]“ sowohl für lokale Array-Variablen als auch für Attribut-Verweise. Beispielsweise ist die Syntax für die Zuweisung eines Attribut-Arrays zu einem lokalen Array:
locarr[] = tag.attr[];
DIM-Anweisung können an beliebiger Stelle im Skript stehen, solange sie vor dem ersten Verweis auf die deklarierte Variable erfolgen. Wenn auf eine lokale Variable vor der DIM-Anweisung verwiesen wird, fordert die Skript-Validierung beim Speichern des Objekts, das das Skript enthält, auf, sie zu definieren.
Die oben erwähnte Validierung erfolgt nur, wenn das Objekt, welches das Skript enthält, gespeichert wird. Dies ist nicht die Validierung der Skript-Syntax, die erfolgt, wenn die Schaltfläche Skript validieren gedrückt wird.
DIM-Anweisungen dürfen nicht kaskadiert werden. Beispielsweise sind die folgenden Beispiele ungültig:
DIM LokVar1 AS Integer, LokVar2 AS Real;
DIM LokVar3, LokVar4, LokVar5, AS Message;
Um mehrere Variablen in zu deklarieren, geben Sie separate DIM-Anweisungen für jede Variable ein.
Bei der Verwendung auf der rechten Seite einer Gleichung verursachen deklarierte Variablen immer Ausdrücke auf der linke Seite, um die Qualität Good zu haben. Zum Beispiel:
dim x as integer;
dim y as integer;
x = 5;
y = 5;
me.attr = 5;
me.attr = x;
me.attr = x+y;
In jedem Fall von me.attr ist die Qualität Good.
Wenn eine Variable in einem Ausdruck rechts vom Operator verwendet wird, wird ihre Qualität als Good angesehen, aufgrund der Weitergabe der Datenqualität.
Null kann verwendet werden, um anzuzeigen, dass derzeit kein Objekt zu einer Variable zugeordnet ist. Die Verwendung von Null hat dieselbe Bedeutung wie das Schlüsselwort „null“ in C# oder „nothing“ in Visual Basic. Das Zuweisen von Null zu einer Variable qualifiziert die Variable für die Garbage Collection. Es darf keine Variable verwendet werden, deren Wert Null ist. Wenn dies doch getan wird, bricht das Skript ab und eine Fehlermeldung erscheint im Logger. Es kann jedoch eine Variable auf Null geprüft werden. Zum Beispiel:
IF myvar == null THEN ...
Es ist nicht möglich, Attribute als Parameter für Systemobjekte weiterzugeben. Um dieses Problem zu umgehen, kann eine lokale Variable als Mittler verwendet werden oder das Attribut kann explizit mit einem geeigneten Funktionsaufruf beim Aufruf des Systemobjekts in eine Zeichenfolge konvertiert werden.