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AVEVA™ InTouch HMI

Verteiltes Alarmsystem von InTouch

  • Last UpdatedSep 24, 2024
  • 2 minute read

Das verteilte Alarmsystem besteht aus den folgenden Komponenten:

  • Ein Alarm-Manager, der die aktiven Alarme (Übersichtsalarme) sowie die Archivalarme und Ereignisse verwaltet. Diese Alarme befinden sich im internen Alarmspeicher von InTouch.

  • Alarm DB Logger, ein Dienstprogramm, das Archivalarme und Ereignisse in die Alarmdatenbank schreibt. Hierbei handelt es sich um eine SQL Server-Datenbank.

  • Ein Dienstprogramm zum Drucken von Archivalarmen und Ereignissen.

  • Eine Reihe von ActiveX-Steuerelementen, mit denen Sie zur Laufzeit Alarme und Ereignisse aus dem internen Alarmspeicher oder der Alarmdatenbank anzeigen können.

Die folgende Abbildung zeigt das System im Überblick.

Graphics describing overview of the InTouch distributed alarm system

Wichtig: Das verteilte Alarmsystem führt eine Reihe von Windows-Diensten aus. Um die Sicherheitsanfälligkeit zu reduzieren, wenn das verteilte Alarmsystem mit Administratorrechten läuft, wurden die Benutzerkonto-Zugriffsrechte auf nicht-interaktiv gesetzt.

Bediener können mit dem verteilten Alarmsystem:

  • Alarme und Ereignisse vom lokalen InTouch-Projekt und anderen Alarmquellen anzeigen, protokollieren und ausdrucken

  • Alarme von dem lokalen Rechner oder einem anderen Netzwerkrechner quittieren

  • die ActiveX-Alarmanzeigen nutzen, die Sie in das InTouch-Projekt integriert haben

  • über ein Kommentarfeld weitere Informationen zum Alarm eingeben

Als Projektentwickler können Sie:

  • über Punktfelder auf die Alarmeigenschaften von Variablen zugreifen

  • Alarme direkt oder indirekt deaktivieren, sperren oder unterdrücken. Beispielsweise können Sie in den Alarmanzeigen Alarme einer bestimmten Klasse, Variablen oder Gruppe unterdrücken. Ebenso können Sie bereits von vornherein verhindern, dass bestimmte Alarme erzeugt werden.

  • Die Datenbankaufzeichnung von Alarmen aktivieren. Das entsprechende Dienstprogramm (Alarm DB Logger) kann als Windows-Dienst ausgeführt oder manuell gestartet werden. Alle protokollierten Alarme werden mit Zeitstempeln versehen, damit eine korrekte Aufzeichnung und Anzeige auch über Zeitzonen hinweg gewährleistet ist.

  • Alarmquellen redundant auslegen. Wenn die Primärquelle ausfällt, kann automatisch auf eine Backup-Quelle ausgewichen werden. Sobald die Primärquelle wieder verfügbar ist, werden alle Quittierungen usw. automatisch zwischen den beiden Quellen synchronisiert.

Das verteilte Alarmsystem bietet darüber hinaus folgende Merkmale:

  • Daten werden über das Protokoll SuiteLink übertragen, was eine niedrige Prozessor- und Netzwerkbelastung garantiert.

  • Die Zeitstempel werden an der Quelle (d. h. beim Auftreten des Alarms) erzeugt, und nicht erst, wenn der Consumer den Alarm erhält. Die Zeitstempel enthalten auch eine Millisekundenangabe.