Deaktivierung, Sperre und Unterdrückung von Alarmen
- Last UpdatedSep 24, 2024
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Sie können Alarme zeitweise deaktivieren oder unterdrücken, ohne hierfür die Alarmkonfiguration der Variablen zu ändern. Hierzu gibt es drei Möglichkeiten: Deaktivierung, Sperre und Unterdrückung.
Die Deaktivierung und Sperre von Alarmen findet in der Alarmquelle statt. Die Unterdrückung findet hingegen auf dem Alarm-Consumer statt. Weitere Informationen über Alarmquellen und Consumer finden Sie unter Alarmquellen und Alarm-Consumer.
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Deaktivierung: Sie können einen Alarm auf der Alarmquelle deaktivieren, indem Sie entsprechende Punktfelder der Variablen aktivieren. Selbst wenn nun eine Alarmbedingung vorliegt, wird kein Alarm für diese Variable ausgelöst. Weitere Informationen zu den Punktfeldern zum Deaktivieren von Alarmen finden Sie unter Alarme für eine Variable oder Alarmgruppe aktivieren/deaktivieren..
Sie können alle Alarme einer Variablen gleichzeitig aktivieren oder deaktivieren. Darüber hinaus kann bei Mehrstatus-Alarmen jeder Unterstatus einzeln deaktiviert werden.
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Sperre: Um eine Alarmsperre einzurichten, gehen Sie wie folgt vor:
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Sie richten in der Alarmkonfiguration in WindowMaker eine Sperrvariable für den Alarm ein. Über diese Variable lässt sich der Alarm zur Laufzeit sperren oder freigeben.
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Sie setzen die Sperrvariable je nach Bedarf auf den Wert "wahr" oder "falsch". Beim Wert "falsch" wird der Alarm normal verarbeitet. Beim Wert "wahr" kann der betreffende Alarm hingegen nicht ausgelöst werden.
Jeder Unterstatus kann mit einer anderen Variable gesperrt werden. Außerdem muss nicht allen Unterstatus eine Sperrvariable zugewiesen werden.
Wird einem Alarm eine Variable als Sperrvariable zugewiesen, erhöht sich deren Benutzungszähler für Querverweise.
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Unterdrückung: Bei der Unterdrückung ignoriert der Alarm-Consumer bestimmte Alarme. Hierfür werden entsprechende Unterdrückungskriterien festgelegt. Alarme, auf die die Unterdrückungskriterien zutreffen, werden auf dem betreffenden Alarm-Consumer nicht angezeigt, gedruckt oder protokolliert.
Die eigentliche Erzeugung der Alarme wird von der Unterdrückung in keiner Weise beeinflusst. Die Alarme können also beispielsweise weiterhin auf einem anderen Rechner protokolliert werden.
Wenn ein Alarm deaktiviert oder gesperrt wird, während der Alarm aktiv ist, muss die betreffende Variable in einen anderen (gültigen) Status wechseln. Die Art des Status hängt dann davon ab, welche Status verfügbar sind und ob sie deaktiviert sind. Dieser Vorgang wird von der Alarmquelle je nach Alarmtyp, Grenzwerten usw. unterschiedlich behandelt.
Für deaktivierte oder aktiv gesperrte Alarme ist keine Quittierung erforderlich. Wenn der Alarm über verschiedene Unterstatus verfügt, kann er nur bei den noch verfügbaren Unterstatus auf eine Quittierung warten.