Alarmprioritäten
- Last UpdatedSep 24, 2024
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Für jeden Alarm müssen Sie eine Priorität (d. h. einen Schweregrad) definieren. Wenn beispielsweise die Temperatur eines Kessels über einen Grenzwert steigt, wird der damit verbundene Alarm in der Regel eine sehr hohe Priorität haben, um anzuzeigen, dass ein sofortiges Eingreifen erforderlich ist. Im Gegensatz dazu hätte ein Routinealarm, der beim Ende einer Schicht ausgelöst wird, eine weit niedrigere Priorität. Die Priorität eines Alarms wird in der Regel durch die jeweiligen Umstände bestimmt – den Anwendungsbereich im Werk, die Art der Geräte, die Verfügbarkeit von Sicherungssystemen, mögliche Kosten bei Schäden oder Ausfallzeiten usw.
Die Priorität eines Alarms wird in der Definition der betreffenden Variablen in der Variablenliste festgelegt. Die Priorität kann von 1 bis 999 reichen, wobei 1 die höchste Priorität darstellt.
Um Alarme unterschiedlich zu klassifizieren, können Sie verschiedene Prioritätsbereiche verwenden. Wenn Sie beispielsweise vier Prioritätsstufen benötigen, könnten Sie folgende Bereiche festlegen:
|
Alarmbedeutung |
Prioritätsbereich |
|---|---|
|
Kritisch |
1 – 249 |
|
Stufe 2 |
250 – 499 |
|
Stufe 1 |
500 – 749 |
|
Nur zur Information |
750 – 999 |
Dies ermöglicht es, gezielt Alarme eines bestimmten Prioritätsbereichs anzuzeigen. Beispielsweise könnten Sie eine eigene Alarmanzeige nur für die kritischen Alarme verwenden. Außerdem können Sie auf der Grundlage dieser Prioritätsbereiche auch Animationsverknüpfungen, Quittierungsskripte sowie gefilterte Ansichten und Ausdrucke erstellen.