Lizenzen reservieren
- Last UpdatedSep 24, 2024
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Sie können Lizenzen für bestimmte Geräte im License Manager reservieren. Dadurch wird sichergestellt, dass die Lizenz nicht von einem anderen InTouch-Projekt erworben werden kann und dadurch Ihr Projekt unterbrochen wird oder nicht ausgeführt werden kann.
Benutzerbasierte Lizenzreservierung
Auf der AVEVA Enterprise License Manager-Seite für Lizenzreservierungen kann eine Lizenz für einen bestimmten Benutzer reserviert werden. Diese spezielle Konfiguration ist aber nur auf der Reservierungsseite möglich. Weder InTouch OMI noch InTouch HMI ViewApp unterstützen benutzerbasierte Lizenzreservierungen. Im Ergebnis kann die Software nicht die reservierte Lizenz erhalten. Deshalb wird empfohlen, für Supervisory Clients nur gerätebasierte Reservierungen zu verwenden.
Gerätebasierte Lizenzreservierung
Wenn eine Supervisory Client-Lizenz für ein bestimmtes Gerät erworben wird, muss als Gerätename der Name des Computers eingegeben werden, auf dem InTouch HMI/OMI ViewApp läuft. Falls die ViewApp in einem RDS- oder Terminal-Server läuft, muss der Gerätename folgendem Benennungsmuster folgen:
<RDSHostName>-<RDPClientName>-<index>,
wobei RDSHostName der Name des RDS- oder Terminal-Servers ist und RDPClientName der Name des PCs ist, auf dem die RDP Client-Software läuft. „Index“ ist 1, wenn nicht mehrere RDP-Sessions von einem einzelnen Client-Gerät ausgeführt werden. Anderenfalls beginnt der Index-Zähler bei 1 und wird mit jeder Reservierung für den festgelegten RDP-Client hochgezählt, bis die Gesamtzahl der RDP-Sessions dieses spezifischen RDP-Clients erreicht wurde.
Beispiel 1: Ein Computer mit dem Hostnamen „ControlRoomA“ führt InTouch OMI aus
Gerätename: „ControlRoomA“
Beispiel 2: Auf einem Computer mit dem Hostnamen „ControlRoomB“ wird ein einzelner Remote Desktop Client (RDP) ausgeführt, der sich mit dem Remote Desktop Server (auch Terminalserver) mit dem Hostnamen „PrimaryRDS“ verbindet
Gerätename: „PrimaryRDS-ControlRoomB-1“
Beispiel 3: Auf zwei Computern mit den Hostnamen „SupervisorPC1“ und „LineMgrA“ wird jeweils ein einzelner Remote Desktop Client (RDP) ausgeführt, der sich mit dem Remote Desktop Server (auch Terminalserver genannt) mit dem Hostnamen "PrimaryRDS" verbindet.
Gerätenamen:
Lizenzreservierung 1: „PrimaryRDS-SupervisorPC1-1“
Lizenzreservierung 2: „PrimaryRDS-LineMgrA-1“
Beispiel 4: Auf einem Computer mit dem Hostnamen „ExecutiveDesktop“ werden vier Remote Desktop Clients (RDP) ausgeführt, die sich mit dem Remote Desktop Server (auch Terminal Server) mit dem Hostnamen „PrimaryRDS“ verbinden
Gerätenamen:
Lizenzreservierung 1: „PrimaryRDS-ExecutiveDesktop-1“
Lizenzreservierung 2: „PrimaryRDS-ExecutiveDesktop-2“
Lizenzreservierung 3: „PrimaryRDS-ExecutiveDesktop-3“
Lizenzreservierung4: „PrimaryRDS-ExecutiveDesktop-4“
Für den RDS-Lastausgleich können alle RDS-Lizenzen auf einem einzigen Lizenzserver aktiviert werden, auf den mehrere RDS-Client-Sitzungen zugreifen können. Die Lizenzen auf dem Server müssen dieselben Möglichkeiten bieten, so dass die Lizenzen bei allen RDS-Client-Sitzungen gemeinsam verwendet werden können. Lizenzen haben dieselben Möglichkeiten, wenn die internen Parameter denselben Wert haben. Bei diesem Szenario gibt es keine Einschränkungen. Wenn für unterschiedliche RDS-Client-Sitzungen verschiedene Lizenztypen erforderlich, muss auf jedem RDS-Server ein Lizenzserver installiert werden.
Eine ausführliche Beschreibung zur Lizenzreservierung finden Sie im Lizenzierungs-Handbuch von AVEVA Enterprise.