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AVEVA™ InTouch HMI

Wertalarme konfigurieren

  • Last UpdatedApr 24, 2026
  • 3 minute read

Ein Wertalarm ist mit einer Integer- oder Real-Variablen verknüpft. Dabei werden verschiedene Grenzwerte (LoLo bis HiHi) konfiguriert, bei deren Über- bzw. Unterschreiten jeweils ein Alarm ausgelöst wird. Sie können jeden Grenzwert einzeln konfigurieren und ihm eine Priorität zuweisen.

Wertalarme konfigurieren

  1. Öffnen Sie das Dialogfeld Variablenliste.

  2. Wählen Sie die gewünschte Real- oder Integer-Variable aus.

  3. Klicken Sie oben im Dialogfeld Variablenliste entweder auf Alarme oder auf Details & Alarme, um die Konfigurationsfelder für Alarme anzuzeigen.

    Configure a value alarm

  4. Wählen Sie im Bereich Quittierungsmodell das Alarmquittierungsmodell für die Variable aus.

    • Wählen Sie Bedingung, wenn eine Quittierung für jeden Wechsel in den Alarmstatus oder einen Unterstatus bis zum Zeitpunkt der Quittierung gelten soll. Dies ist das Standard-Quittierungsmodell.

    • Wählen Sie Ereignisorientiert, wenn eine Quittierung nur für einen bestimmten Wechsel in den Alarmstatus oder einen Unterstatus gelten soll. Eine Quittierung wird nur dann akzeptiert, wenn sie auf den zuletzt stattgefundenen Wechsel dieser Art verweist.

    • Wählen Sie Erweiterte Übersicht, wenn eine Quittierung nur für einen bestimmten Wechsel in den Alarmstatus, in einen Unterstatus oder in den Normalstatus gelten soll. Jeder Wechsel aus dem Normalstatus kennzeichnet den Anfang einer neuen GHT-Gruppe (Normalzustandsgruppe). Jeder Wechsel in einer GHT-Gruppe muss einzeln quittiert werden, bevor die gesamte GHT-Gruppe als quittiert gilt.

  5. Geben Sie im Feld Alarmkommentar einen Alarmkommentar ein (max. 131 Zeichen). Dieser Kommentar ist zur Laufzeit über das Punktfeld .AlarmComment zugänglich.

    Hinweis: Das Feld „Alarmkommentar“ darf kein Anführungszeichen (") enthalten. Ein Prozess, der das Anführungszeichen als Trennzeichen verwendet, schlägt fehl, wenn ein Alarmkommentar mit einem Anführungszeichen abgerufen wird.

  6. Wählen Sie die gewünschten Alarmtypen aus (LoLo, Low, High, HiHi). Anhand dieser Angaben erkennt das System, wann der Wert der Variablen einen absoluten Grenzwert unter- bzw. überschreitet.

  7. Geben Sie in den Feldern Alarmwert die Grenzwerte für die einzelnen Alarmtypen ein.

    Bei den Typen LoLo und Low liegt ein Alarmzustand vor, wenn der Wert der Variablen unter dem Alarmwert liegt. Bei High- und HiHi-Alarmen liegt eine Alarmbedingung immer dann vor, wenn der Wert der Variablen über dem Alarmwert liegt. Bei allen Grenzwerten sind Gleitkommazahlen zulässig.

  8. Geben Sie im Feld Alarm-Totzone die Anzahl der Engineering Units ein, um die der Variablenwert über bzw. unter den Alarmgrenzwert zurückkehren muss, bevor der Alarm endet.

    Als Beispiel: Bevor ein Variablenwert von der Alarmbedingung wieder auf den Normalwert zurückkehrt, muss der Wert nicht nur wieder in die Alarmgrenzwerte zurückfallen, sondern auch die Alarm-Totzone passieren. Die Alarm-Totzone verhindert "Störalarme", die durch einen wiederholten Alarmzustand hervorgerufen werden, wenn der Variablenwert über längere Zeit an der Grenze zwischen Alarmzustand und Grenzwert hin und her schwankt.

  9. Weisen Sie jedem Alarmtyp wahlweise eine Sperrvariable zu.

    1. Klicken Sie auf die Schaltfläche im Bereich Alarmsperrvariable. Das Dialogfeld Variable wählen wird angezeigt.

    2. Wählen Sie eine Variable in der Liste aus, und bestätigen Sie mit OK. Der Name der ausgewählten Sperrvariablen erscheint nun im Feld Alarmsperrvariable.

    Weitere Informationen zum Sperren von Alarmen finden Sie unter Alarme sperren.

  10. Klicken Sie auf Speichern.

  11. Wählen Sie Schließen, um die Variablenliste zu schließen.

Weitere Informationen finden Sie im Video Wertalarme konfigurieren.