Das ereignisorientierte Alarmmodell
- Last UpdatedOct 07, 2024
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Bei ereignisorientierten Alarmen (wie in OPC) wird eine Quittierung nur akzeptiert, wenn sie sich auf das zuletzt stattgefundene „Aktivierungsereignis“ bezieht.
Eine Alarminstanz wartet auf eine Quittierung, sobald der Alarmstatus das erste Mal erreicht wird. Wenn der Alarm quittiert wird und anschließend in einen neuen Alarmunterstatus wechselt, ist eine erneute Quittierung erforderlich. Jedem weiteren Übergang in einen Unterstatus wird eine Folgenummer zugewiesen. Auch die Quittierung muss mit der Folgenummer des zugehörigen Übergangs versehen sein.
Nur die Quittierung für den zuletzt stattgefundenen Übergang wird akzeptiert. Wird eine Quittierung akzeptiert, gilt sie für alle bisher aufgetretenen Wechsel des Alarms. Der Alarm gilt nach Quittierung der jüngsten Instanz als quittiert.
Eine abgelehnte Quittierung wird möglicherweise zu Diagnosezwecken aufgezeichnet, aber nicht weiter im System verfolgt.
Durch das ereignisorientierte Modell wird sichergestellt, dass sich die Quittierung bei Statusübergängen des Alarms immer auf die aktuellsten Informationen bezieht. In Systemen mit schnellen Reaktionszeiten verhält sich dieses Modell praktisch wie das bedingungsorientierte Modell. In Umgebungen mit höherer Latenz (z. B. dem Internet) kann das ereignisorientierte Modell jedoch von Vorteil sein, da es unter diesen Bedingungen eine höhere Sicherheit bietet.