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AVEVA™ InTouch HMI

IORRWriteState (Funktion)

  • Last UpdatedSep 24, 2024
  • 3 minute read

Die Funktion IORRWriteState() speichert Informationen zum Status der Fernverweise eines Projekts in eine Textdatei. Wenn die Datei nicht vorhanden ist, wird sie erstellt, ansonsten wird die Ausgabe am Dateiende angehängt.

Sie können angeben, welche Informationen ausgegeben werden sollen. Der Rückgabewert der Funktion gibt außerdem an, ob die Ausgabe erfolgreich war.

Kategorie

Verschiedenes

Syntax

IORRWriteState(Dateipfad, Option, " ");

Argumente

Dateipfad

Vollständiger Pfad zu der Datei, in die die Informationen ausgegeben werden sollen. Der Dateipfad kann eine Zeichenfolgenkonstante oder eine Meldungsvariable sein.

Option

Integer-Variable oder -Wert, der festlegt, welche Informationen ausgegeben werden sollen. Die möglichen Werte sind:

1

Liste der aktuellen Fernverweis-Adressen. mit Status und Uhrzeit der (De-)Aktivierung jedes Fernverweises.

2

Liste aller momentan aktiven Adressen mit Uhrzeit der Aktivierung.

3

Liste aller Fernverweis-Adressen, die aktiviert und im Rahmen der Lizenzierung gezählt wurden.

Wenn eine neue Fernverweis-Adresse aktiviert wird, wird sie dieser Liste hinzugefügt, solange die durch die Lizenz festgelegte Obergrenze nicht erreicht ist.

Bei einer Lizenz mit einer unbeschränkten Anzahl von Fernverweisen ist die Liste leer.

4

Liste der Fernverweis-Adressen, die nicht aktiviert wurden, weil die Lizenz keine weiteren Fernverweise zuließ oder keine Variablen-Handles mehr verfügbar waren.

Bei einer Lizenz mit einer unbeschränkten Anzahl von Fernverweisen tritt der erstgenannte Fall nicht auf.

Stattdessen enthält die Liste dann diejenigen Fernverweise, die aufgrund der technischen Obergrenze nicht aktiviert werden konnten. Wenn ein in der Liste enthaltener Fernverweis aktiviert werden kann, wird er aus der Liste entfernt. Wenn ein Fernverweis aus Lizenzgründen deaktiviert wird, wird er ebenfalls aus der Liste entfernt. Die Liste wird während der gesamten Laufzeitsitzung aktualisiert.

Leere Zeichenfolge „ “

Dieses Argument ist für die zukünftige Verwendung reserviert und hat daher noch keine Auswirkungen, muss jedoch trotzdem angegeben werden.

Ergebnisse

Die folgenden Beispiele zeigen, wie die Ausgabe der Funktion IORRWriteState() zu interpretieren ist.

Liste der aktuellen Adressen

Die folgende Ausgabezeile zeigt einen erfolgreich aktivierten Fernverweis, der aktualisiert werden kann. Das Variablen-Handle 65535 ist hier durch den Fernverweis TestProt:di000 belegt:

65535 <TestProt:di000> (RAA) {C:23.05.2007 16:58:35} {A:23.05.2007 16:58:35}

Nach der Fernverweis-Adresse steht ein dreistelliger Code in Klammern:

  • Die erste Stelle (R = Resolved) gibt an, dass die Fernverweis-Adresse erfolgreich aufgelöst wurde. Wenn die Adresse noch nicht aufgelöst wurde, steht an der ersten Stelle ein X.

  • Die zweite Stelle gibt an, ob der Fernverweis momentan aktiviert (A) oder deaktiviert (D) ist.

  • Die dritte Stelle gibt an, ob der Fernverweis im Rahmen der Lizenz zulässig (A = Allowed) oder nicht zulässig (D = Disallowed) ist.

Der Zeitstempel hinter C gibt an, wann der Fernverweis erstellt wurde. Der Zeitstempel hinter A gibt an, wann der Fernverweis zuletzt aktiviert wurde. Wenn der Fernverweis zur Laufzeit des InTouch-Projekts deaktiviert wurde, ist in der Zeile außerdem der entsprechende Zeitstempel der Deaktivierung angegeben.

Die folgende Ausgabezeile zeigt einen aktiven Fernverweis, der die von der InTouch-Lizenz festgelegte Maximalzahl überschreitet. Die Fernverweis-Adresse wurde erfolgreich aufgelöst, und der Fernverweis ist momentan aktiv.

65414 <TestProt:di121 (RAD)> {C:23.05.2007 16:58:35} {A:23.05.2007 16:58:35}

Der Wert wird im InTouch-Projekt jedoch nicht aktualisiert, weil die in der InTouch-Lizenz festgelegte Maximalzahl von Fernverweisen bereits erreicht wurde.

Liste aktiver Adressen

Die folgende Ausgabezeile zeigt einen erfolgreich aktivierten Fernverweis, dessen Werte zur Laufzeit des InTouch-Projekts aktualisiert werden:

65429 <TestProt:di106> (A) {C:23.05.2007 16:58:35} {A:23.05.2007 16:58:35}

Die erste Angabe ist das Variablen-Handle des Fernverweises, gefolgt von der E/A-Adresse und dem Lizenzierungsstatus (A/Allowed = zulässig im Rahmen der Lizenz, D/Disallowed = nicht zulässig). Die darauf folgenden Zeitstempel geben an, wann der Fernverweis erstellt, zuletzt aktiviert und zuletzt deaktiviert wurde. Wenn der Fernverweis während der Laufzeitsitzung noch nicht deaktiviert wurde, wird für die Deaktivierung keine Uhrzeit angezeigt.

Die folgende Ausgabezeile zeigt einen aktiven Fernverweis, der die von der Lizenz festgelegte Maximalzahl überschreitet:

65342 <TestProt:di193> (D) {C:23.05.2007 16:58:35} {A:23.05.2007 16:58:35}

Lizenzierte Adressen

Die folgende Ausgabezeile zeigt die Adresse des Fernverweises sowie den Zeitstempel seiner Erstellung.

<testprot:di000> {C:23.05.2007 16:58:35}

Nicht aktivierte Adressen

Diese Liste enthält die Fernverweis-Adressen, die nicht aktiviert wurden, weil die Lizenz keine weiteren Fernverweise zuließ oder keine Variablen-Handles mehr verfügbar waren.

Die folgende Zeile zeigt eine Adresse, die wegen Überschreiten der Lizenzgrenze nicht aktiviert wurde:

testprot:di125 [1] (L) {F:23.05.2007 16:58:39} {R:23.05.2007 16:58:39}

Nach der Adresse ist angegeben, wie oft schon versucht wurde, auf die Adresse zu verweisen. Der Code in Klammern gibt an, woran die Aktivierung scheiterte (L: Lizenz, I: interne technische Obergrenze). Die beiden Zeitstempel geben den Zeitpunkt der Erstellung und des letzten Zugriffs an.

Beispiel

Die folgende Anweisung schreibt eine Liste der momentan aktiven Fernverweis-Adressen in die Datei c:\intouch\verweise.txt. Der Rückgabewert in der Variablen „Ergebnis“ gibt an, ob die Datei erfolgreich ausgegeben wurde.

Ergebnis = IORRWriteState("c:\intouch\verweise.txt", 2, "");